IDS - Informationsverbund Deutschschweiz

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Kapitel 2. Grundsätze der Regeln

Grundsätze der Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK)

Die RSWK regeln die Inhaltserschliessung von Bibliotheksbeständen durch die Schlagwortkatalogisierung. Ausgangspunkt ist die Praxis der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) und der Bibliotheksverbünde, die ihre Bestände unter Nutzung der GND/S erschliessen.

Die Schlagwortkatalogisierung basiert auf der natürlichen Sprache. Sie folgt festgelegten Regeln für die Ansetzung der Schlagwörter sowie für deren Verwendung zur Wiedergabe eines Dokumenteninhalts. Die Schlagwörter werden in der GND/S geführt. Die GND/S besteht aus Schlagwortdatensätzen. Diese enthalten Felder für Ansetzungs- und Verweisungsformen sowie ergänzend Codierungen, Bemerkungen und Verwaltungsinformationen.

Bei der Zuordnung der Schlagwörter zu den Dokumenten sind grundsätzlich zwei strukturell unterschiedliche Verfahren möglich:

a) Die Verwendung einzelner, nicht verknüpfter Schlagwörter, die unabhängig von dokumentspezifischen Beziehungen gleichrangig nebeneinander gestellt werden, d.h. die gleichordnende Indexierung.

b) Die Verknüpfung einzelner Schlagwörter zu Schlagwortfolgen (früher Schlagwortketten), die den dokumentspezifischen Zusammenhängen entsprechen, d.h. die syntaktische Indexierung.

Die RSWK sieht Einzelschlagwörter und Schlagwortfolgen vor. Im IDS werden jedoch nur Einzelschlagwörter als gleichordnende Indexierung verwendet.